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Als 1984 die gesetzlichen Grundlagen für den Volksentscheid von 1972 über die obligatorische berufliche Vorsorge vom Gesetzgeber beschlossen wurden, gab es viele Unternehmen, die sich nur widerwillig dem Obligatorium fügen wollten, da bereits zu diesem Zeitpunkt geahnt wurde, dass der Renditedruck der Anlagespargelder einen ungesunden Einfluss auf die Lebenshaltungskosten nehmen würde: steigende Mieten und Zinsen aus den Folgen des gehäuften Anlagekapitals und hauptsächlich aus den Folgen der Spekulationen. Diese Folgen, die bis zur Immobilienkrise der 90er Jahre führten, trafen auch tatsächlich ein.
Die Frage stellte sich 1984 daher wie folgt: Wenn schon ein allgemeines Obligatorium besteht, kann zu den konventionellen Versicherer eine Alternative angeboten werden?
Die Antwort darauf war und ist die CoOpera Sammelstiftung PUK.
Ihr usprünglicher Impuls war eine, unter Wahrung aller gesetzlichen Auflagen, alternative Anlagepolitik zu betreiben (dazu Udo Herrmannstorfer). Alternativ nicht im Sinne der Bankterminologie sondern im ursprünglichen Sinn der Nachhaltigkeit und Ökologie.
Die CoOpera Sammelstiftung PUK ist eine typische Sammelstiftung, welcher sich Firmen aller Branchen anschliessen können. Heute sind es ca. 327 Betriebe mit rund 3'300 Versicherten und 120 Selbständigerwerbende. Das Vermögen liegt aktuell bei etwa 275 Mio Franken.
Die Absicht war von Anbeginn, ein fortschrittliches und flexibles Angebot aufzubauen und die Freizügigkeitsleistung vollumfänglich zu gewähren. Bereits nach einigen Jahren haben wir die Witwer-Rente eingeführt. Seit 1.1.1999 kennen wir die Partner-Rente, damit waren wir dem Gesetzgeber um Jahre voraus. Die Prämien beruhen auf versicherungstechnischen Berechnungen. Die Alterssparguthaben verzinsen wir zum vom Stiftungsrat festgesetzten Zinssatz, mindestens jedoch zum BVG Zinssatz (aktuell 2%), und zwar das ganze Sparkapital samt überobligatorischem Teil. Sofern es die finanzielle Lage der PUK erlaubt, wird eine höhere Verzinsung gesprochen, was in den vergangenen Jahren teilweise der Fall war.